Mit der Bahn ins Yoga Hotel – Eine Erfahrung

Vergangene Woche war ich an der Nordsee. Das zweite Mal in den letzten zwei Jahren und in meinem Leben. Diese Besuchsdichte legt den nicht unrichtigen Verdacht nahe, dass es mir da oben gefällt.

Dieses Mal leicht eingeschränkt. Diese Einschränkungen betreffen aber genau genommen nicht die Nordsee, die finde ich nach wie vor super, sondern eher das Reiserahmenprogramm.
In diesem Jahr haben wir uns für die Anreise mit der Bahn entschieden. Das ist ganz grundsätzlich bei solchen Distanzen mal keine schlechte Sache.
Um dem vermeintlichen Mehr an Entspannung bei diesem Verkehrsmittel möglichst wenig in den Weg zu stellen, wurden Tickets in der ersten Klasse gekauft. Monetär fiel dieser Luxus bei dem an sich nicht gerade unhappigen Fahrpreis mit einem Aufpreis von 20,- Euro nebenbei bemerkt kaum ins Gewicht.
Das online Buchungsschicksal hat uns bei der Platzreservierung, die sich als durchaus sinnvoll herausstellen sollte, Plätze in einem Sechserabteil zugelost. Als wir, nachdem die Bahn mit der Karte umgekehrte Wagenreihung noch eine sportliche Komponente ins Spiel brachte, unseren Wagen am anderen Ende des Bahnsteigs erreichten, fanden wir darin bereits drei Fahrgäste vor. Zwei von denen waren wohl Gäste der dritten. Letztere schien von der Tatsache, dass auch noch andere Fahrgäste Plätze in IHREM Abteil zugewiesen bekamen derart beglückt, dass sie sich veranlasst sah, bevor auch nicht mehr Worte als „Guten Morgen“ gewechselt waren, darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine Ruhezone handele. Kein Widerspruch unsererseits. Ihre nächste Maßnahme bestand -wie sich bei Ihrer Rückkehr herausstellte- darin, zu erkunden, ob es denn noch Abteile mit freien Plätzen gab. Dieser, ihrem Bekunden nach erfolgreichen Recherche, schloss ich die Bemerkung an, dass ich in keinester Weise Einwände hätte, wenn sie ein anderes Abteil vorziehen sollte. Was sie aufgrund ihrer eigentlichen Intention offenkundig leicht verwirrte. Sie blieb. Wir auch.
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Regie: The Coen Brothers / Requisite: Daimler

Wes Anderson macht es. Gelegentlich.

Auch die Coen Brüder sagen dazu nicht nein. Gelegentlich.
Zuletzt scheinen sie beim Daimler ‚Ja‘ gesagt zu haben. Während sich bereits 2004 –zumindest in der Presse– ein Trend zur Rückenstütze für Biker fortgeschrittenen Alters abzeichnete, scheint Mister Easy Rider himself mittlerweile auf Schalensitze/n zu se/itzen. Hauptsache schmerzfrei.

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Regie: Wes Anderson / Kostüme: H&M

Wes Andersen (‚The Grand Budapest Hotel‘, ‚Darjeeling Limited‘, ‚The Royal Tenenbaums‘, man erinnert sich?!) hat offensichtlich wenig Berührungsängste mit Werbung. Schon seit Jahren lässt er sich anheuern sehenswerte Ergebnisse in diesem an sehenswerten Ergebnissen doch recht überschaubaren Kurzfilmsegment zu liefern. Während er vor drei Jahren noch Prada Aufmerksamkeit bescherte, widmet er sich aktuell dem entgegengesetzten Preissegment.

Weihnachtliche Bescherung und dieser entgegenstehende Widrigkeiten sind –saisonal passend– thematisch der Aufhänger. Bahnfahrt, Ausstattung, Cast (Adrien Brody, The Grand Budapest Hotel) lassen keinen Zweifel aufkommen, wessen Kind der Spot ist. Der Auftraggeber tritt angenehm zurückhaltend in Erscheinung. Eine virale Verbreitung ist daher zu befürworten:

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…und wieder…

Quasi idealer Anknüpfungspunkt nach rund zweijährigem Blogpäuschen ist das Ergebnis dieses scheinbar unerschöpflich sprudelnden Quells spektakulärer Visualisierung ihrer inzwischen fast nur noch als Beiwerk wahrgenommenen Musik. OK Go haben mit -The One Moment- wieder eins rausgehauen:

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Sie haben es wieder gemacht….

…und dabei haben sich meine Augen kaum von der gerade mal rund 4 Monate alten letzten visuellen Grenzerfahrung erholt.

OK Gos diesmal schnittfreie 05:20 Minuten langes Augen- und Ohrenfutter hört auf den Namen ‚I Won’t Let You Down‚. Und übrigens, nur Spielverderber ziehen in Erwägung, dass hier ein wenig digital nachgeholfen worden sein könnte.

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Ampeln sind überbewertet

Die leichte Anspannung verbreitende Rush Hour Choreografie von Black Sheep Films

…erinnert an die ebenfalls beeindruckende, signalgeber- und auch sonst ziemlich regelbefreite Verkehrsselbstregulierungsphilosophie in Addis Abeba.

Nichts für schwache Nerven.

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Hamburg

Der letzte Besuch ist eine Weile her. Die Speicherstadt stand schon, von der Elbphilharmonie existierte also zumindest der (Kaiserspeicher)unterbau. Der von seiner Überbauung damals vermutlich noch nichts ahnte. An eine Hafencity kann ich mich nicht erinnern.

Es wurde also mal wieder Zeit.
Festgestellt, gebucht. Heraus kamen fünf herrlich sonnige Tage in Hamburg.

In Pixel gegossen auf einigen weiteren hipstamatisierten Momentaufnahmen und mehrwertig ergänzt mit lohnenden Anlaufstellen. Also Reiseverbloggung vom Feinsten;) …
>>> Voilá…

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Breaking barely legal

Bryan Cranston und Aaron Paul, quasi als Pfandleiher wiederauferstanden/resozialisiert. (Auto)Werbung wie sie sein darf – von mir aus.

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Weltraumbegrünung

So oder ähnlich könnten die Pläne derjenigen aussehen, die One-Way-Tickets für ein erfülltes Leben auf dem Mars verkaufen. Vorausgesetzt man hat vegetarische Ernährungsvorlieben. Oder gärtnerische Ambitionen. Diese Science-Fiction hat Richard Mans in sehenswert animierte viereinhalb Minuten gepackt. 2012 durfte er mit ‚Abiogenesis‚ auf Festivals dafür zahlreiche Lorbeerkränze einsammeln.

Auf dem Mars muss übrigens anscheinend bereits 2024 mit den ersten Farmern gerechnet werden.

(entdeckt bei Drommels!)

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Musikalischer Illusionismus

Man kommt ja zu nix. Inzwischen bereits 11 Tage on air. OK Go haben wieder einmal ihre Genialität für Videos(/Musik) in ein neues Werk fließen lassen.
Es gibt ja Leute die behaupten OK Go würden überhaupt nur Musik machen, um daraus Videos drehen zu können. Wenn man das, das oder das ansieht, scheint diese Motivationsanalyse zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich.

Der Aufwand -diesmal bis zur perspektivischen Perfektion- scheint wie immer immens. Das Ergebnis genial.

Den Aufwandsnachweis liefert ein Behind-the-scenes Video.

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