Regie: Wes Anderson / Kostüme: H&M

Wes Andersen (‚The Grand Budapest Hotel‘, ‚Darjeeling Limited‘, ‚The Royal Tenenbaums‘, man erinnert sich?!) hat offensichtlich wenig Berührungsängste mit Werbung. Schon seit Jahren lässt er sich anheuern sehenswerte Ergebnisse in diesem an sehenswerten Ergebnissen doch recht überschaubaren Kurzfilmsegment zu liefern. Während er vor drei Jahren noch Prada Aufmerksamkeit bescherte, widmet er sich aktuell dem entgegengesetzten Preissegment.

Weihnachtliche Bescherung und dieser entgegenstehende Widrigkeiten sind –saisonal passend– thematisch der Aufhänger. Bahnfahrt, Ausstattung, Cast (Adrien Brody, The Grand Budapest Hotel) lassen keinen Zweifel aufkommen, wessen Kind der Spot ist. Der Auftraggeber tritt angenehm zurückhaltend in Erscheinung. Eine virale Verbreitung ist daher zu befürworten:

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…und wieder…

Quasi idealer Anknüpfungspunkt nach rund zweijährigem Blogpäuschen ist das Ergebnis dieses scheinbar unerschöpflich sprudelnden Quells spektakulärer Visualisierung ihrer inzwischen fast nur noch als Beiwerk wahrgenommenen Musik. OK Go haben mit -The One Moment- wieder eins rausgehauen:

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Sie haben es wieder gemacht….

…und dabei haben sich meine Augen kaum von der gerade mal rund 4 Monate alten letzten visuellen Grenzerfahrung erholt.

OK Gos diesmal schnittfreie 05:20 Minuten langes Augen- und Ohrenfutter hört auf den Namen ‚I Won’t Let You Down‚. Und übrigens, nur Spielverderber ziehen in Erwägung, dass hier ein wenig digital nachgeholfen worden sein könnte.

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Ampeln sind überbewertet

Die leichte Anspannung verbreitende Rush Hour Choreografie von Black Sheep Films

…erinnert an die ebenfalls beeindruckende, signalgeber- und auch sonst ziemlich regelbefreite Verkehrsselbstregulierungsphilosophie in Addis Abeba.

Nichts für schwache Nerven.

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Hamburg

Der letzte Besuch ist eine Weile her. Die Speicherstadt stand schon, von der Elbphilharmonie existierte also zumindest der (Kaiserspeicher)unterbau. Der von seiner Überbauung damals vermutlich noch nichts ahnte. An eine Hafencity kann ich mich nicht erinnern.

Es wurde also mal wieder Zeit.
Festgestellt, gebucht. Heraus kamen fünf herrlich sonnige Tage in Hamburg.

In Pixel gegossen auf einigen weiteren hipstamatisierten Momentaufnahmen und mehrwertig ergänzt mit lohnenden Anlaufstellen. Also Reiseverbloggung vom Feinsten;) …
>>> Voilá…

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Breaking barely legal

Bryan Cranston und Aaron Paul, quasi als Pfandleiher wiederauferstanden/resozialisiert. (Auto)Werbung wie sie sein darf – von mir aus.

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Weltraumbegrünung

So oder ähnlich könnten die Pläne derjenigen aussehen, die One-Way-Tickets für ein erfülltes Leben auf dem Mars verkaufen. Vorausgesetzt man hat vegetarische Ernährungsvorlieben. Oder gärtnerische Ambitionen. Diese Science-Fiction hat Richard Mans in sehenswert animierte viereinhalb Minuten gepackt. 2012 durfte er mit ‚Abiogenesis‚ auf Festivals dafür zahlreiche Lorbeerkränze einsammeln.

Auf dem Mars muss übrigens anscheinend bereits 2024 mit den ersten Farmern gerechnet werden.

(entdeckt bei Drommels!)

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Musikalischer Illusionismus

Man kommt ja zu nix. Inzwischen bereits 11 Tage on air. OK Go haben wieder einmal ihre Genialität für Videos(/Musik) in ein neues Werk fließen lassen.
Es gibt ja Leute die behaupten OK Go würden überhaupt nur Musik machen, um daraus Videos drehen zu können. Wenn man das, das oder das ansieht, scheint diese Motivationsanalyse zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich.

Der Aufwand -diesmal bis zur perspektivischen Perfektion- scheint wie immer immens. Das Ergebnis genial.

Den Aufwandsnachweis liefert ein Behind-the-scenes Video.

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Regionale Oscarträume

Die Vorzeichen sind vergleichbar zu 2010. Gleiches Macherteam. Gleiche Vorlagengeber. Oscarnominierung in der Kategorie ‚Short Film Animated‘.
Max Lang und Jan Lachauer haben nach ‚The Gruffalo‚ und dessen Kurzfilmnominierung 2010 (aus der dann auszeichnungsmäßig nichts wurde)  wieder eine Vorlage von Julia Donaldson und Axel Scheffler ins Animationsformat gebracht. ‚Room on the Broom‘ steht aktuell wiederum auf der Nominierungsliste animierter Kurzfilme. Soweit die Parallelen.
Auf dem Youtube-Kanal werden Einblicke in das Werk und die Entstehung gewährt. So werden beispielsweise Storyboardausschnitte und Endfassungsszenen gegenübergestellt und diverse Behind the Scenes Clips angeboten.

Während man nun in verschiedenen Regionen Deutschlands ‚Wir sind fast Oscar‘-Artikel in Stellung bringt (Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg (StZ), Max Langs Rheinberger Herkunft (WAZ) oder Jan Lachauers Münchner Wurzeln (SZ)), hätten die beiden persönlich wohl auch nichts gegen einen anderen Ausgang am 2. März. Die Chancen stehen bekanntlich wieder mal 1:5…

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Hayao Miyazaki, Animation Director a.D.

„The greatest living Animation Director“ Hayao Miyazaki geht in Rente.
Buzzfeed würdigt seine Arbeit.

‚The Simpsons‘-Macher sind von seiner Arbeit offensichtlich auch sehr angetan und referenzieren im vor kurzem auf Youtube erschienenen Clip zahlreiche seiner Filme.

Seine „Abschlussarbeit“ ist somit ‚The Wind Rises‚ (Originaltitel: ‚Kaze Tachinu‘). Der über zwei Stunden lange Film hat es auf die Nominiertenliste in der Kategorie ‚Bester Animationsfilm‘ der Oscarverleihung 2014 geschafft. Nach ‚Chihiros Reise ins Zauberland‚ 2003 wäre das Miyazakis zweiter Oscar in dieser Kategorie. Am 2. März wissen wir mehr…

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