New Yorker Fassadenmaler – Ein Handwerk kämpft ums Überleben

Vermutlich ist es vor allem die Leidenschaft mit der einige Menschen ihren Job ausüben, der diesen Beruf bislang vor dem Aussterben bewahrte. Sollte es eine ‚rote Liste‘ gefährdeter Berufe geben, hätten Fassadenmaler großflächiger Werbebotschaften beste Chancen ziemlich weit oben gerankt zu werden.

Malcolm Murray rückt in seiner Doku ‚Up there‚ diesen Berufstand und dessen Existenzsorgen in den Blickpunkt. Die immer seltener anzutreffenden Werke beeindrucken allein schon durch ihre Größe, ihre Entstehung und wer dahinter steckt bekommt jedoch kaum jemand mit. Der rund 13-minütige Film zeigt wie sich New Yorker Maler gegen den Trend zu billigeren, bedruckten Bannern stemmen.

‚Up there‘ entstand während ‚The Ritual Project‘, in dem über drei Wochen die waghalsige kunsthandwerkliche Entstehung der Werbebilder sowie die Akteure begleitet und beobachtet wurden. Auf der Projektwebsite gibt es viele weitere Informationen und sehenswerte Videos, wie zum Beispiel auch die folgende Timelapsversion des Entstehungsprozesses.
Dass ‚Stella Artois‘ hinter dem Projekt steckt, darf nicht stören, denn schließlich sind es solche Firmen die es den Jungs mit ermöglichen weiter in ihrem Beruf zu arbeiten.

(endeckt bei Swissmiss)

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