Weltkultur, Gemüse, Weitblick und Schatten

Noch ein kleiner Breitwandnachtrag zu meinem Pfingstwochenende am Bodensee:

Nach einigen Jahren bin ich wieder mal auf der Reichenau gewesen. Die Insel pflegt einen erstaunlich unaufgeregten Umgang mit seinem UNESCO Weltkulturerbe Prädikat.

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Übertriebene Öffnungszeiten und Führungsangebote (z.B. an Sonn- und Feiertagen) konnten bislang ebenso erfolgreich vermieden werden, wie Touristen auf Seegrundstücken. Dieser von einer vermutlich angeborenen Distanz geprägte Umgang mit seinen Besuchern, macht mir die Insel -im Gegensatz zu anderen ihrer Kolleginnen im See- nach wie vor irgendwie sympathisch.

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Während auf der Reichenau die Salatköpfe weitestgehend ungestört vor sich hinvegetieren können, eignet sich Meersburg an Tagen wie diesen -zumindest tagsüber- eher zur Konfrontationstherapie für Enochlophobiker. Der Blick vom Schloss auf den See hat da schon fast etwas Befreiendes.

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Der Konstanzer Stadtgarten tut sich hingegen trotz seines Imperia-, Hafen- und -wenn die Wetterlage es zulässt- Alpenblicks immer noch etwas schwer mit dem Gunsterwerb der undankbaren Durchflanierer.

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Der flüchtige Betrachter sei noch auf die Schatten des Panoramas hingewiesen, durch die sich erst seine wahre Magie entfaltet;)

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