Archiv für den Monat Februar 2011

Tristessresistenz

‚The Lost Thing‘ ist einer von fünf für den Animated Short Oscar nominierten Kandidaten. Andrew Ruhemann und Shaun Tan erzählen die Geschichte eines Jungen, der auf eine eigenartige Kreatur trifft -von der andere in ihrer täglichen Routine und Tristesse keinerlei Notiz nehmen- und dieser zu helfen versucht.
Der auf einem Buch des australischen Autors und fantastischen Illustrators Shaun Tan basierende Film ist ein detailverliebter Appell gegen Scheuklappen und die Abstumpfung durch das tägliche Einerlei.
Preisverdächtig! Ob es zu einem Oscar reicht wird sich am 27. Februar zeigen.

<Update_240211>Die Youtubequelle ist versiegt. Hier, hier und mit mittelschweren Ladeproblemen hier ist The Lost Thing aktuell (noch) zu sehen.</Update_240211>

<Update_280211>Andrew Ruhemann und Shaun Tan haben ihn. ‚The lost Thing‘ gewinnt den Oscar in der Kategorie Best Animated Short. Übrigens, auf der Academy Website gibt’s eine komplette Übersicht aller Nominierten und Gewinner der verschiedenen Kategorien.</Update_280211>

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Schlechtes Image, die Bestatter

Bo Mathorne (Director), Arthur Gil Larsen (Animation Lead), Mads Simonsen (Technical director), Thomas Grønlund (Animator), Rie Nymand (Animator), Esben Sloth (Art Director), Martin Holm-Grevy (Environment lead) und Tue Toft Sørensen (Animator) sind eine Studententruppe von ‚The Animation Workshop‚ aus Dänemark, die mit ‚The Backwater Gospel‘ ein wahrlich beeindruckendes Bachelor Filmprojekt vorgelegt haben. Die Zeichnung der Charaktere und deren Animation geben der Arbeit einen ganz eigenen Stil, der mir sehr gut gefällt. Die Beleuchtungseffekte verstärken die düstere Stimmung des Films. Faszinierende Arbeit, auch wenn die Geschichte ab 06:20 etwas ins splatterige abdriftet, was ja nicht jedermanns Ding ist.

(entdeckt bei Drommels)

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Butterflies feat. John Malkovich

Gentlemen Scholar sitzen in L.A. und verstehen sich als neuartige Kreativeinheit deren Arbeiten Live-Action, Design und Animation zu einem neuen Wahrnehmungserlebnis verschmelzen. ‚Butterflies feat. John Malkovich‘ ist offensichtlich das Ergebnis eines solchen Prozesses.
Was man zu dem Clip -ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen- sagen kann, bringt @zeitonline_vid -bei denen ich den Clip entdeckte- schön auf den Punkt: „John Malkovich geht es hier nicht sonderlich gut“. Wer noch weitere Informationen zum Clip wünscht, kann es ja mal mit den Cliperläuterungen der Macher versuchen.

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Ein schöner Grund für einen Londonausflug: Sunflower Seeds


Erst jetzt entdeckt – spät aber noch nicht zu spät (falls jemand in die beneidenswerte Situation einer vor Ort Besichtigung zu kommen beabsichtigt). 1.000 Quadratmeter der Tate Modern Turbine Hall sind noch bis zweiten Mai mit 150 Tonnen Porzellansonnenblumenkernen bedeckt.
Im Video erläutert der chinesische Künstler Ai Weiwei seine Idee. Es zeigt auch den wirklich unglaublichen Aufwand, der hinter seiner Installation steckt. In einer chinesichen Stadt, in der die Prozellanherstellung eine über 1.000-jährige Tradiontion hat, arbeiteten 1.600 Menschen an den in Handarbeit(!) hergestellten rund 100 Millionen(!!) Sonnenblumenkernen.

PS: Von Ai Weiweis chinesisch befülltem Original-Twitteraccount scheint es zwischenzeitlich auch ein Übersetzungsprojekt ins Englische zu geben.

(Infos basieren auf einem Artikel in guardian.co.uk)

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Year of the Rabbit

Benji Davies‘ and Jim Fields (Frater) Präsent zum heutigen chinesischen Neujahrsfest und dem somit beginnenden Jahr des Hasen widmet sich der besonderen Beziehung der Spezies zu einer Art nicht natürlicher Feinde und den sich daraus für beide Seiten ergebenden Gefahren.

(entdeckt bei CartoonBrew)

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