Lost in the Ocean of Garbage?

Sind die heutzutage sich jedermann bietenden Möglichkeiten den mehr oder weniger in sich ausgeprägten Künstler digital auszuleben Fluch oder Segen? Beschert die schiere Menge an erzeugten Filmen (allein auf YouTube werden jede Sekunde ein Stunde Bewegtbild hochgeladen), Fotos oder Musik ein mehr an Vielfalt und Qualität? Wäre uns Beuys in Zeiten wie diesen erspart geblieben, hätte aber auch ein Scorsese nicht den Durchbruch geschafft, weil sie in der Flut von kreativem Output untergegangen wären?

Zumindest dem größten Teil dieser Fragen (außer Beuys;) in Bezug auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kreativwirtschaft ist die schwedische Agentur House of Radon in der interessanten Dokumentation ‚PressPausePlay‚ nachgegangen. Zu den mir bekannten Gesichtern, die ihre Sicht der Dinge beisteuern dürfen, zählen beispielsweise Moby, Robyn oder David Weinberger. Dass mir die anderen Akteure -trotz interessanter und mir durchaus gefallender Arbeiten- nichts sagten, könnte mit den Ausgangsfragestellungen der Doku zu tun haben. Muss es aber nicht.

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