Archiv für den Monat November 2013

Stopover Dessau – Übernachtung im Bauhaus

Mein Wissen über Bauhaus war so auf Trivial Pursuit Niveau. Gropius, Freischwinger, Meisterhäuser, Mies van der Rohe, Weißenhofsiedlung waren ein paar bekannte Sternchen in meinem weitestgehend noch unerschlossenen Bauhauskosmos. Da sich Begeisterung und Fachkenntnis bekanntlich nicht zwingend proportional verhalten müssen, reichte erstere aus, um vor zwei Jahren eine Kurzeise nach Dresden zum Anlass für einen Bauhausvertiefungsstopover in Weimar und Dessau zu nehmen.

Mein Vorsatz, die Bauhausrudimentärkenntnisse etwas zur -begeisterung aufzuschließen zu lassen, scheiterten daran, dass letztere mindestens in gleichem Maß zulegte. Das Dessauer Bauhaus ist schuld. 10/10 auf der Tollskala, wie sie dort, die in ihrer Geschichte nicht immer sehr pfleglich behandelte Bauhaussubstanz wieder in Szene gesetzt haben.
Hauptdarsteller sind das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser. Will man dann noch den talentierten Nebendarstellern Kornhaus, Konsumgebäude, die Siedlung Dessau-Törten und/oder diversen anderen Wohn- und Funktionsgebäuden einen Besuch abstatten, sollte man gleich mal mehr als einen Tag einplanen. Das meiste kann im Rahmen von Führungen besichtigt, wieder im (Restaurant-)Betrieb (Kornhaus) genutzt oder auf öffentlichen Wegen (Siedlung) erkundet werden. Wem das noch nicht reicht, findet möglicherweise bei den Ausstellungen oder Veranstaltungen (zum Kern von zdf.kultur (O-Ton) gehört beispielsweise die Reihe zdf@bauhaus) Besuchsargumente.

Zentrales persönliches Ergebnis dieses ersten Dessaubesuchs: Künftige A9 Vorbeifahrten sollen wohlwollend auf mögliche Bauhausabstecher hin geprüft werden!

Vor zwei Monaten (guter Post braucht Zeit;), im September, war es wieder mal soweit.
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Anderson, Coppola, Schwartzman

Drei Namen die eigentlich ausreichen, sich entstandene Bewegtbildarbeiten anzusehen. Finde ich. Für mich persönlich würde auch bereits Anderson ausreichen. Gucke von ihm eh alles. Jetzt sogar Werbung.

Der italienische Taschen-, Schuh- und Klamottenschneider hatte anscheinend bereits Anfang des Jahres Andersons Schaffen für investiotionswürdig befunden. Damals nicht mitbekommen. Wäre schade gewesen! In diesem Sinne besser spät als nie.

Solange Budgets derart investiert werden, könnte man fast versucht sein, geneigten Käufern (k)aufmunternd auf die Schulter zu klopfen. Fast.

(entdeckt bei It’s Nice That)

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Edmond Was a Donkey

Schon des Öfteren wurde ich in Sachen sehenswerter Animationsergebnisse beim National Film Board of Canada NFB fündig. Das (für mich) jüngste stammt von Franck Dion. Der Animationsfilm setzt sich mit Nonkonformem in einer weitestgehend vereinheitlichten Welt auseinander und lässt einen -im Idealfall- etwas nachdenklich werden.

Irgendwie machen es einem die beim NFB nicht so einfach den Film auf wordpress.com einzubinden, ich hab’s jedenfalls nicht geschafft (Stichwort iframe, falls jemand Tipps hat…). Aber zum Glück ist in diesem Internetz das meiste nur einen Klick entfernt.

(entdeckt bei Drommels)

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