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Stopover Dessau – Übernachtung im Bauhaus

Mein Wissen über Bauhaus war so auf Trivial Pursuit Niveau. Gropius, Freischwinger, Meisterhäuser, Mies van der Rohe, Weißenhofsiedlung waren ein paar bekannte Sternchen in meinem weitestgehend noch unerschlossenen Bauhauskosmos. Da sich Begeisterung und Fachkenntnis bekanntlich nicht zwingend proportional verhalten müssen, reichte erstere aus, um vor zwei Jahren eine Kurzeise nach Dresden zum Anlass für einen Bauhausvertiefungsstopover in Weimar und Dessau zu nehmen.

Mein Vorsatz, die Bauhausrudimentärkenntnisse etwas zur -begeisterung aufzuschließen zu lassen, scheiterten daran, dass letztere mindestens in gleichem Maß zulegte. Das Dessauer Bauhaus ist schuld. 10/10 auf der Tollskala, wie sie dort, die in ihrer Geschichte nicht immer sehr pfleglich behandelte Bauhaussubstanz wieder in Szene gesetzt haben.
Hauptdarsteller sind das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser. Will man dann noch den talentierten Nebendarstellern Kornhaus, Konsumgebäude, die Siedlung Dessau-Törten und/oder diversen anderen Wohn- und Funktionsgebäuden einen Besuch abstatten, sollte man gleich mal mehr als einen Tag einplanen. Das meiste kann im Rahmen von Führungen besichtigt, wieder im (Restaurant-)Betrieb (Kornhaus) genutzt oder auf öffentlichen Wegen (Siedlung) erkundet werden. Wem das noch nicht reicht, findet möglicherweise bei den Ausstellungen oder Veranstaltungen (zum Kern von zdf.kultur (O-Ton) gehört beispielsweise die Reihe zdf@bauhaus) Besuchsargumente.

Zentrales persönliches Ergebnis dieses ersten Dessaubesuchs: Künftige A9 Vorbeifahrten sollen wohlwollend auf mögliche Bauhausabstecher hin geprüft werden!

Vor zwei Monaten (guter Post braucht Zeit;), im September, war es wieder mal soweit.
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Manhattans Vertikalausdehnung

Mit Hilfe von Google Earth haben die bei Cube Cities die Bauentwicklung von Midtown Manhattan visualisiert. Horizontal war das Thema wohl schnell ausgereizt, daher blieb nur die Ausdehnung in die Vertikale übrig. Start ist das Jahr 1850. Man schaut in südöstliche Richtung.

(entdeckt bei Business Insider)

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Das weltschönste Möbelhaus…

…steht zweifellos in Weil am Rhein.

Vitrahaus_pano

Die jüngste Ergänzung des Architekturparks von vitra ist seit Februar das ‚vitrahaus‚, eine Art Häusermikado aus 12 Einzelhäusern. Vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron vermutlich nicht ganz so zufällig aufeinandergeschoben, wie es scheint.
Presse (z.B. art, welt) und Besucher (am 100.000er Schaukel-Eames bin ich knapp vorbeigeschrammt;) sind gleichermaßen aus dem Häuschen. Kann ich seit meinem Abstecher nach Weil gestern verstehen.
Sollte man also nicht gerade komplett allergisch auf Architektur und Möbel reagieren, kann man auch Leuten, bei denen Möbelhäuser nicht zu den bevorzugten Aufenthaltsorten gehören, einen Abstecher zu vitra durchaus empfehlen.

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Das Innere ist ein Mischung aus Möbellivekatalog, Einrichtungsinspiration, Designmesse und Kaufhaus. Letzteres setzt allerdings doch ein recht gut gefülltes Bankkonto oder ein einigermaßen schmerzfreies Verh??ltnis zum Überziehungskredit voraus.

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Gegenüber dem neuen Campusmitglied gehen die benachbarten Architekturexponate schon fast etwas unter. Wobei ein Besuch des Vitra Designmuseums außen und innen sich immer noch lohnt – und wenn man schon mal da ist…

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subway architecture

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Noch mehr Fotos außergewöhnlicher Architektur von Untergrundbahnen gibt’s bei designboom.

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