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Lost in the Ocean of Garbage?

Sind die heutzutage sich jedermann bietenden Möglichkeiten den mehr oder weniger in sich ausgeprägten Künstler digital auszuleben Fluch oder Segen? Beschert die schiere Menge an erzeugten Filmen (allein auf YouTube werden jede Sekunde ein Stunde Bewegtbild hochgeladen), Fotos oder Musik ein mehr an Vielfalt und Qualität? Wäre uns Beuys in Zeiten wie diesen erspart geblieben, hätte aber auch ein Scorsese nicht den Durchbruch geschafft, weil sie in der Flut von kreativem Output untergegangen wären?

Zumindest dem größten Teil dieser Fragen (außer Beuys;) in Bezug auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kreativwirtschaft ist die schwedische Agentur House of Radon in der interessanten Dokumentation ‚PressPausePlay‚ nachgegangen. Zu den mir bekannten Gesichtern, die ihre Sicht der Dinge beisteuern dürfen, zählen beispielsweise Moby, Robyn oder David Weinberger. Dass mir die anderen Akteure -trotz interessanter und mir durchaus gefallender Arbeiten- nichts sagten, könnte mit den Ausgangsfragestellungen der Doku zu tun haben. Muss es aber nicht.

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Dieser Film könnte Kodachromenostalgikern die Tränen in die Augen treiben

Freunde der Diafilmfotografie und natürlich speziell die Anhänger von Kodak sollten sich schon mal ein Taschentuch bereit legen. Xander Robins Doku lässt nochmals die Zeit vom ersten Farbfilm bis zur Schließung des weltweit letzten Entwicklungslabors Revue passieren. Diejenigen -wie ich-, für die Laborarbeit beim Fotografieren nur von rudimentärem Interesse war, finden auch interessante Einblicke in industrielle Entwicklungsarbeit. Oft werden Dinge, wenn sie langsam von der Bildfläche verschwinden ja plötzlich erst interessant;-)

PS: Der Film zeigt nebenbei auch sehr schön, woher die Lens- und Filterbastler von Hipstamatic, Intsagram und Co. ihre Inspiration beziehen.

(entdeckt bei PetaPixel)

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New Yorker Fassadenmaler – Ein Handwerk kämpft ums Überleben

Vermutlich ist es vor allem die Leidenschaft mit der einige Menschen ihren Job ausüben, der diesen Beruf bislang vor dem Aussterben bewahrte. Sollte es eine ‚rote Liste‘ gefährdeter Berufe geben, hätten Fassadenmaler großflächiger Werbebotschaften beste Chancen ziemlich weit oben gerankt zu werden.

Malcolm Murray rückt in seiner Doku ‚Up there‚ diesen Berufstand und dessen Existenzsorgen in den Blickpunkt. Die immer seltener anzutreffenden Werke beeindrucken allein schon durch ihre Größe, ihre Entstehung und wer dahinter steckt bekommt jedoch kaum jemand mit. Der rund 13-minütige Film zeigt wie sich New Yorker Maler gegen den Trend zu billigeren, bedruckten Bannern stemmen. Weiterlesen

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"Außen Puff, innen die Hölle"

Matthias Eberl wurde für die Audio-Slideshow „Außen Puff, innen die Hölle“ mit dem ‚Reporter-Preis‘ in der Kategorie ‚Web-Reportage‘ ausgezeichnet. Isi Yilmaz beschreibt darin seine kleine Münchner Kneipe der besonderen Art.
Von der Reportage existieren wohl zwei Versionen, das Original und eine etwas entschärfte Version. Die Geschichte die sich dahinter verbirgt lässt sich auf Eberls ‚Rufposten‘ http://bit.ly/5yuBRL nachlesen.

(entdeckt via http://twitter.com/kathrinpassig)

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