Schlagwort-Archive: hipstamatic

Hamburg

Der letzte Besuch ist eine Weile her. Die Speicherstadt stand schon, von der Elbphilharmonie existierte also zumindest der (Kaiserspeicher)unterbau. Der von seiner Überbauung damals vermutlich noch nichts ahnte. An eine Hafencity kann ich mich nicht erinnern.

Es wurde also mal wieder Zeit.
Festgestellt, gebucht. Heraus kamen fünf herrlich sonnige Tage in Hamburg.

In Pixel gegossen auf einigen weiteren hipstamatisierten Momentaufnahmen und mehrwertig ergänzt mit lohnenden Anlaufstellen. Also Reiseverbloggung vom Feinsten;) …
>>> Voilá…

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Stopover Dessau – Übernachtung im Bauhaus

Mein Wissen über Bauhaus war so auf Trivial Pursuit Niveau. Gropius, Freischwinger, Meisterhäuser, Mies van der Rohe, Weißenhofsiedlung waren ein paar bekannte Sternchen in meinem weitestgehend noch unerschlossenen Bauhauskosmos. Da sich Begeisterung und Fachkenntnis bekanntlich nicht zwingend proportional verhalten müssen, reichte erstere aus, um vor zwei Jahren eine Kurzeise nach Dresden zum Anlass für einen Bauhausvertiefungsstopover in Weimar und Dessau zu nehmen.

Mein Vorsatz, die Bauhausrudimentärkenntnisse etwas zur -begeisterung aufzuschließen zu lassen, scheiterten daran, dass letztere mindestens in gleichem Maß zulegte. Das Dessauer Bauhaus ist schuld. 10/10 auf der Tollskala, wie sie dort, die in ihrer Geschichte nicht immer sehr pfleglich behandelte Bauhaussubstanz wieder in Szene gesetzt haben.
Hauptdarsteller sind das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser. Will man dann noch den talentierten Nebendarstellern Kornhaus, Konsumgebäude, die Siedlung Dessau-Törten und/oder diversen anderen Wohn- und Funktionsgebäuden einen Besuch abstatten, sollte man gleich mal mehr als einen Tag einplanen. Das meiste kann im Rahmen von Führungen besichtigt, wieder im (Restaurant-)Betrieb (Kornhaus) genutzt oder auf öffentlichen Wegen (Siedlung) erkundet werden. Wem das noch nicht reicht, findet möglicherweise bei den Ausstellungen oder Veranstaltungen (zum Kern von zdf.kultur (O-Ton) gehört beispielsweise die Reihe zdf@bauhaus) Besuchsargumente.

Zentrales persönliches Ergebnis dieses ersten Dessaubesuchs: Künftige A9 Vorbeifahrten sollen wohlwollend auf mögliche Bauhausabstecher hin geprüft werden!

Vor zwei Monaten (guter Post braucht Zeit;), im September, war es wieder mal soweit.
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Seebühne Backstage

Wer in den Sommermonaten Bregenz (wieder einmal) nur um-/durchfährt, sollte mal über einen Stopp nachdenken. An der Seebühne. Nicht unbedingt zum Besuch einer Aufführung, was zwar auch lohnend sein kann, wo aber an Karten auch in diesem Jahr offensichtlich wieder eher schwierig zu kommen ist. Sondern tagsüber. Einen Blick auf die Bühne werfen. Lohnt sich! Find ich.

Das geht in zwei Varianten. Man kann tagsüber einfach, völlig offiziell und völlig gratis vom Zuschauerbereich aus die Perspektiven austesten. Oder man besorgt sich für 7 Euro eine Karte für eine der mehrmals täglich (aber in diesem Jahr nur noch bis 18. August) angebotenen Führungen. Dabei -und das macht die Sache interessant- kommt man unter anderem auch auf beziehungsweise unter die Bühne. Ungefähr eine Stunde lang erfährt man dabei einiges über Orga, Bühnenbild, Bühnentechnik, Protagonisten, Stunts (Warum? Darum.), Taucher, tonnenschwere Kostüme, Kosten (laut Guide um die 7 Mio. für die Zauberflötenbühne), Akustik (Stichwort: BOA), Wettereinfluss, Wasservögel, Festspielhaus, … und unter Umständen auch noch was über den Besuch von James, damals.

2013/14 wird Mozarts Zauberflöte auf den See gebracht. Sollte jemand sich für Aufführungskarten interessieren sieht es -wie gesagt- schlecht aus. Alle diesjährigen Vorstellungen sind ausverkauft. Offiziell. Habe allerdings von einem Bekannten erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, an der Abendkasse mit etwas Glück eine zurückgegebene Karte zu ergattern. Hat bei ihm schon mehrmals geklappt.

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Wenn man dann schon mal im Kulturmodus und vor Ort ist, warum nicht das möglicherweise leicht unterschätzte städtische Angebot auf den aktuellen Stand bringen. Beispielsweise mit einem Besuch des Kunsthaus Bregenz KUB, das mit immer ganz interessanten Ausstellungen seine 1880 m² Ausstellungsfläche füllt. Vor zwei Jahren war Ai Weiwei zu Gast, aktuell Gabriel Orozco. Sehenswert, schon wegen La DS.
Auch der Besuch des nagelneuen (Juni 2013) vorarlberg museum könnte eine gute Idee sein. Jedenfalls dann, wenn es innen hält was es architektonisch von außen verspricht. Rein hat’s bei mir diesmal nicht mehr gereicht. Ich schätze aber in zwei Jahren bin ich spätestens wieder vor Ort.

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Starschnitt Stuttgarter Fernsehturm…

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<update>Und weil seit inzwischen geraumer Zeit in Sachen Wiedereröffnung außer ebenerdigen Gesprächen in konstruktiver Atmosphäre nichts zu passieren scheint, gibt’s ihn -der Stimmung angepasst- auch als Trauerversion.
>>> zur Trauerversion >>>

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Hipstapmotion

Warum eigentlich nicht? Ein Mann schnappt sich sein iPhone hipstamatict ein wenig und macht daraus einen Stop-Motion Film mit gelegentlichen Timelapseffekten. Das von Vitùc erzielte Ergebnis nennt sich ‚Yesterday‘ und ist ein absolut sehenswertes. Ein Blick auf seine vimeo Seite zeigt allerdings auch, der Mann ist kein Anfänger. Dass das Ganze unter Verwendung meiner Lieblings“linse“ John S entstand ist natürlich ein Grund das Ergebnis an dieser Stelle zu erwähnen. Der verwendete Klangteppich von Reid WillisEscapist tut ein Übriges. Sehr schön!!

<update>Stop-Motion Experimentierlust ausgelöst? Anleitung gefällig? Voilà.</update>

(entdeckt bei thecreatorsproject via @Hipstamatic)

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