Schlagwort-Archive: kurzfilm

Fortune Faded

Stell dir vor, Studenten drehen einen Kurzfilm und laden ihn mal auf vimeo hoch. Die Kuratoren dort sind beeindruckt vom Werk und finden den Film besonders empfehlenswert. Talentscouts klopfen an und laden nach Hollywood. Beim ‚Short Tiger 2013‘ Kurzfilmfestival wird er zu den besten fünf Kurzfilmen des Wettbewerbs gewählt. Weil die Gewinnerfilme geneigtem internationalem Publikum nicht vorenthalten werden sollten, läuft er dann vom 17. bis 26. Mai 2013 im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes.
Gibt’s nicht?
Nach allem was man so liest hat sich die Geschichte genaus so zugetragen. Was einen, wenn man ‚Fortune Faded‚ mal gesehen hat, wiederum auch nicht mehr so sehr verwundert. Zusammen mit 13 Kommilitonen hat Alexander Heringer als Regisseur im Rahmen des Studiums an der Hochschule der Medien den Kurzfilm entstehen lassen. Rückwärts erzählt gleitet der Zuschauer durch Standbilder zur Ursache einer Tragödie. Technisch und filmästhetisch ein außergewöhnliches Werk. Es dürfte nicht der letzte Abspann gewesen sein in dem Namen dieser 14 auftauchen. Mit einer vielversprechenden Fortsetzung der Geschichte darf daher gerechnet werden…

Ach ja, einen als ‚Fortune Faded – Breakdown‚ bezeichneten kleinen Blick hinter die Kulissen gibt’s auch noch.

Advertisements
Getaggt mit ,

Love Story – gesplittet verbunden

Die Grundidee von ‚Splitscreen: A Love Story‘ wäre nicht unbedingt eine Erwähnung wert. Die Umsetzung schon!
Eine amoröse screenmäßig gesplittete Geschichte, deren Teile auf faszinierende Art verbunden scheinen.

Hat die Nokia Shorts Competition 2011 gewonnen und ist -in diesem Zusammenhang wenig überraschend- mit Nokia Hardware entstanden. Credits: Director: JW Griffiths / Producer: Kurban Kassam / Director of Photography: Christopher Moon / Editor: Marianne Kuopanportti / Sound Design: Mauricio d’Orey / Music composed by: Lennert Busch

(entdeckt bei kessel.tv)

Getaggt mit ,

Wenn Vorzeichen sich zu ändern scheinen

Ein Böser (subjektive Mimikinterpretation) ist dabei einen nicht ganz so Bösen (subjektive Mimikinterpretation) ins Jenseits zu befördern, bis der Plan etwas ins Stocken gerät…

‚Tune for Two‘ ist ein schwedischer Kurzfilm von Gunnar Järvstad (Drehbuch / Regie) und Primodrom (Produktion) und gibt zu Optimismus in Extremsituationen nur bedingt Anlass.

(via Robert Basic)

Getaggt mit

Und in einer Nebenrolle: BMW

1995, 1997 und 1999 steuerten die bayerischen Autobauer die fahrbaren Untersätze für 007 bei.
2001 und 2002 -möglicherweise vom Filmbusiness angefixt- versuchte BMW auf viralem Weg erneut filmische Aufmerksamkeit auf Hollywoodniveau zu erlangen und war dabei -was man so liest- offenbar sehr erfolgreich. Eine Aktion, die in ihrer Breite an mir aber irgendwie vorbei ging.
Das Rezept lautete, man nehme (vorwiegend) renommierte Regisseure (John Frankenheimer, Ang Lee, Wong Kar-wai, Guy Ritchie, Alejandro González Iñárritu, John Woo, Joe Carnahan, Tony Scott), Drehbuchschreiber ( Andrew Kevin Walker, David Carter, Joe Sweet, Guy Ritchie, Alejandro González Iñárritu, Guillermo Arriaga, Greg Hahn, Vincent Ngo, Joe Carnahan) sowie Protagonisten (Clive Owen, Tomas Milian, Mason Lee, Forest Whitaker, Mickey Rourke, Adriana Lima, Madonna, Stellan Skarsgård, Lois Smith, Maury Chaykin, Kathryn Morris, Don Cheadle, F. Murray Abraham, Clifton Powell, Gary Oldman, James Brown, Danny Trejo, Marilyn Manson) und lasse deren Können in so um die zehnmminütigen Kurzfilmen actionreich/dramatisch/humorvoll in Szene setzen. Gemein ist allen Filmen Clive Owen als ‚The Driver‘ und natürlich Fahrzeuge des Autobauers als dessen Arbeitsgeräte.
Sollte Clive Owen -was ich nicht für die schlechteste Besetzung halte- die 007-Rolle in nächster Zeit angeboten bekommen, würde sich quasi der Kreis schließen.

Acht Kurzfilme sind so jedenfalls entstanden, die größtenteils recht gute Unterhaltung bieten. Auch rund 10 Jahre später.

„The Hire – Ambush“
Regie: John Frankenheimer
Drehbuch: Andrew Kevin Walker
Darsteller: Clive Owen, Tomas Milian

„The Hire – Chosen“
Regie: Ang Lee
Drehbuch: David Carter
Darsteller:Clive Owen, Mason Lee

„The Hire – The Follow“
Regie: Wong Kar Wai
Drehbuch: Andrew Kevin Walker
Darsteller:Clive Owen, Mickey Rourke, Adriana Lima, Forest Whitaker

„The Hire – The Star“
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie, Joe Sweet
Darsteller:Clive Owen, Madonna

„The Hire – Powder Keg“
Regie: Alejandro González Iñárritu
Drehbuch: Alejandro González Iñárritu, Guillermo Arriaga, David Carter
Darsteller:Clive Owen, Stellan Skarsgård, Lois Smith

„The Hire – Hostage“
Regie: John Woo
Drehbuch: David Carter, Greg Hahn, Vincent Ngo
Darsteller:Clive Owen, Maury Chaiyin, Kathryn Morris

„The Hire – Ticker“
Regie: Joe Carnahan
Drehbuch: Joe Carnahan
Darsteller:Clive Owen, Don Cheadle, F. Murray Abraham, Ray Liotta

„The Hire – Beat the Devil“
Regie: Tony Scott
Drehbuch: David Carter, Greg Hahn, Vincent Ngo
Darsteller: Clive Owen, Gary Oldman, James Brown, Marilyn Manson, Danny Trejo

Und ein kleines ‚Making Of‘ gibt’s auch noch:

(auf die Spur gebracht durch @frischkopp)

Getaggt mit ,

Speed Dating

Claude Lelouch – C’était Un Rendez-vous from Gianmaria Modugno on Vimeo.

„C’était un Rendez-vous“ ein Kurzfilm von Claude Lelouch aus dem Jahr 1976. Geschwindigkeit, Liebe, Paris – was für Romantiker. Nein, nicht mit Steve McQueen.

Getaggt mit

Perlenkette, Rosen, Bekochen – war gestern

Bruce Branit l??sst seinen Protagonisten im Kurzfilm ‚World Builder‚ mit futuristischen Computer Interfaces ein virtuelles franz??sisches St??dtchen erschaffen – als Liebeserkl??rung an die Frau seines Herzens. Ein Geschenk auf dem Level 3.0

Bekannt geworden ist Branit als er 2000 zusammen mit Jeremy Hunt den Kurzfilm ‚405‚ produzierte und dieser im Netz seine Kreise zog. Damals in rund dreieinhalb Monaten an Heimcomputern (Pentium II und III) erstellt, sind die virtuellen Effekte um so beeindruckender – auch heute noch.
405‚ gilt als eines der ersten viralen Videos und wurde bereits ??ber vier Millionen Mal angeschaut.
Es geht ??brigens um die Notlandung einer DC-10 auf dem Freeway 405 in Kalifornien.

Getaggt mit ,

Kaiserschnitt?

Mathieu Ratthe kombiniert in seinem Kurzfilm ‚LOVEFIELD‘ ziemlich packend Spannung, Horror und Drama. Doch am besten -bevor ich zu viel verrate- den Film mal ansehen:

Angesehen? Okay.
Der Kanadier Mathieu Ratthe spielt in ‚LOVEFIELD‘ mit Versatzstücken bei denen die Horrorfilmkonditionierung sofort erfolgreich anspringt. Ratthe hat filmische Handlungs- und Stimmungswendungen wie in ‚LOVEFIELD‘ zwar nicht erfunden, aber hier durchaus mitreißend umgesetzt.
BTW: Ein Element, das seine Schockwirkung im Film durchaus nicht verfehlt, hat mich im Nachhinein dann aber doch noch beschäftigt: Das Messer. So richtig handlungmäßig schlüssig schien es mir irgendwie nicht. ………. Es sei denn der vermutlich mit (tier)medizinischem (Halb)Wissen gesegnete Farmer, hat selbiges mit einem gekonnten Kaiserschnitt unter Beweis stellen dürfen. Aber wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken;)

(entdeckt bei Drommels)

Getaggt mit

Mal etwas für den romantischen Draufgänger in uns

Der von Spy Films produzierte Kurzfilm ‚Nuit Blanche‘ des Kanadiers Arev Manoukian erzählt in hyperrealistischen Bildern im schwarz/weiß Look der 1940er und mit beeindruckenden Visual Effects eine kleine phantastische Romanze. Die Blicke zweier Unbekannter treffen sich. Und die Liebe auf den ersten Blick scheint Wirklichkeit zu werden.

Beim Betrachten des ‚Making Of‘ geht die Romantik zwar etwas flöten, trotzdem unbedingt empfehlenswert!

Getaggt mit , ,

"Außen Puff, innen die Hölle"

Matthias Eberl wurde für die Audio-Slideshow „Außen Puff, innen die Hölle“ mit dem ‚Reporter-Preis‘ in der Kategorie ‚Web-Reportage‘ ausgezeichnet. Isi Yilmaz beschreibt darin seine kleine Münchner Kneipe der besonderen Art.
Von der Reportage existieren wohl zwei Versionen, das Original und eine etwas entschärfte Version. Die Geschichte die sich dahinter verbirgt lässt sich auf Eberls ‚Rufposten‘ http://bit.ly/5yuBRL nachlesen.

(entdeckt via http://twitter.com/kathrinpassig)

Getaggt mit , ,