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Regie: The Coen Brothers / Requisite: Daimler

Wes Anderson macht es. Gelegentlich.

Auch die Coen Brüder sagen dazu nicht nein. Gelegentlich.
Zuletzt scheinen sie beim Daimler ‚Ja‘ gesagt zu haben. Während sich bereits 2004 –zumindest in der Presse– ein Trend zur Rückenstütze für Biker fortgeschrittenen Alters abzeichnete, scheint Mister Easy Rider himself mittlerweile auf Schalensitze/n zu se/itzen. Hauptsache schmerzfrei.

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Regie: Wes Anderson / Kostüme: H&M

Wes Andersen (‚The Grand Budapest Hotel‘, ‚Darjeeling Limited‘, ‚The Royal Tenenbaums‘, man erinnert sich?!) hat offensichtlich wenig Berührungsängste mit Werbung. Schon seit Jahren lässt er sich anheuern sehenswerte Ergebnisse in diesem an sehenswerten Ergebnissen doch recht überschaubaren Kurzfilmsegment zu liefern. Während er vor drei Jahren noch Prada Aufmerksamkeit bescherte, widmet er sich aktuell dem entgegengesetzten Preissegment.

Weihnachtliche Bescherung und dieser entgegenstehende Widrigkeiten sind –saisonal passend– thematisch der Aufhänger. Bahnfahrt, Ausstattung, Cast (Adrien Brody, The Grand Budapest Hotel) lassen keinen Zweifel aufkommen, wessen Kind der Spot ist. Der Auftraggeber tritt angenehm zurückhaltend in Erscheinung. Eine virale Verbreitung ist daher zu befürworten:

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Breaking barely legal

Bryan Cranston und Aaron Paul, quasi als Pfandleiher wiederauferstanden/resozialisiert. (Auto)Werbung wie sie sein darf – von mir aus.

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Anderson, Coppola, Schwartzman

Drei Namen die eigentlich ausreichen, sich entstandene Bewegtbildarbeiten anzusehen. Finde ich. Für mich persönlich würde auch bereits Anderson ausreichen. Gucke von ihm eh alles. Jetzt sogar Werbung.

Der italienische Taschen-, Schuh- und Klamottenschneider hatte anscheinend bereits Anfang des Jahres Andersons Schaffen für investiotionswürdig befunden. Damals nicht mitbekommen. Wäre schade gewesen! In diesem Sinne besser spät als nie.

Solange Budgets derart investiert werden, könnte man fast versucht sein, geneigten Käufern (k)aufmunternd auf die Schulter zu klopfen. Fast.

(entdeckt bei It’s Nice That)

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Gar nicht tumb

Okay, ‚Dumb Ways to Die‘ kennen die meisten von euch zwischenzeitlich – wahrscheinlich.
Bei 33.538.017 YouTube Views (Stand 17.12.2012, 12:40) jedenfalls nicht gerade unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz zählt die Animation zu den besten Werbespots des Jahres und sollte (schon als Erinnerungsstütze für mich) hier nicht unerwähnt bleiben. Dramaturgisch nicht schlecht gemacht, ist vor der Auflösung auch kaum zu erraten, um was es eigentlich geht. Für diejenigen, die das Filmchen vielleicht aber doch noch nicht kennen, will ich hier nicht mehr verraten.
Das spotummantelnde Angebot reicht vom inzwischen auch recht bekannten Soundtrack von Tangerine Kitty (iTunes), über eine eigene Website bis zu einer Palette animierter GIFs.

So sollte Werbung sein.

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Sonderausstattung: Musikaktivpaket

OK Go -das sind der eine Sekundär- und die drei Primärfarbige/n (wie wir kürzlich lernen durften)- haben ihre Musik ja eigentlich schon immer kreativ in Szene gesetzt. Das kann man beispielsweise hier, hier oder jüngst hier sehen. Während bei der Rube Goldberg Geschichte der Inszenierungsaufwand kaum mehr zu toppen schien, ist es diesmal die Instrumentierung, die einen bei ‚Needing/Getting‘ ungläubig in den Monitor starren lässt. Ein sonderausgestatteter Chevrolet Sonic wird quasi als eine Art perkussive Effektmaschine durch einen Intrumentenparcours getrieben. Auch wenn man es kaum glauben kann, spricht was man von OK Go bislang zu sehen bekam und was man z.B. bei caranddriver über diese Aktion lesen kann dafür, dass die Fakewahrscheinlichkeit bei der Prokuktion gegen Null tendieren dürfte.

Solange das Rahmenprogramm -und sei es auch das kommerzielle– solche Perlen hervorbringt, hat der Super Bowl irgendwie schon seine Daseinsberechtigung;-)

(entdeckt bei Kessel.TV)

<update_120209>Bei WIRED gibt’s heute „exclusive“ ein Behind the Scenes Video mit kleinen Enblicken in die logistischen und sonstigen Dimensionen der Vorbereitungsphase.</update_120209>

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Ballonkino

Von 600 Ballonen werden pro Sekunde rund 10 zum Zerplatzen gebracht und fertig ist eine Art modifiziertes Daumenkino. Ausgedacht von der brasilianischen Werbeagentur Loducca für MTV.

(entdeckt bei neatorama)

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Do you want to make an Animated Movie?

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Canal+ mit einem Flowchart von Euro RSCG.
Auch available für Selfmadeüberlegungen im Action-, Horror– und Pornogenre.

 Und was Drehbuchschreiberphantasien angeht hatte Canal+ schon 2009 so seine Vorstellungen

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