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Mit der Bahn ins Yoga Hotel – Eine Erfahrung

Vergangene Woche war ich an der Nordsee. Das zweite Mal in den letzten zwei Jahren und in meinem Leben. Diese Besuchsdichte legt den nicht unrichtigen Verdacht nahe, dass es mir da oben gefällt.

Dieses Mal leicht eingeschränkt. Diese Einschränkungen betreffen aber genau genommen nicht die Nordsee, die finde ich nach wie vor super, sondern eher das Reiserahmenprogramm.
In diesem Jahr haben wir uns für die Anreise mit der Bahn entschieden. Das ist ganz grundsätzlich bei solchen Distanzen mal keine schlechte Sache.
Um dem vermeintlichen Mehr an Entspannung bei diesem Verkehrsmittel möglichst wenig in den Weg zu stellen, wurden Tickets in der ersten Klasse gekauft. Monetär fiel dieser Luxus bei dem an sich nicht gerade unhappigen Fahrpreis mit einem Aufpreis von 20,- Euro nebenbei bemerkt kaum ins Gewicht.
Das online Buchungsschicksal hat uns bei der Platzreservierung, die sich als durchaus sinnvoll herausstellen sollte, Plätze in einem Sechserabteil zugelost. Als wir, nachdem die Bahn mit der Karte umgekehrte Wagenreihung noch eine sportliche Komponente ins Spiel brachte, unseren Wagen am anderen Ende des Bahnsteigs erreichten, fanden wir darin bereits drei Fahrgäste vor. Zwei von denen waren wohl Gäste der dritten. Letztere schien von der Tatsache, dass auch noch andere Fahrgäste Plätze in IHREM Abteil zugewiesen bekamen derart beglückt, dass sie sich veranlasst sah, bevor auch nicht mehr Worte als „Guten Morgen“ gewechselt waren, darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine Ruhezone handele. Kein Widerspruch unsererseits. Ihre nächste Maßnahme bestand -wie sich bei Ihrer Rückkehr herausstellte- darin, zu erkunden, ob es denn noch Abteile mit freien Plätzen gab. Dieser, ihrem Bekunden nach erfolgreichen Recherche, schloss ich die Bemerkung an, dass ich in keinester Weise Einwände hätte, wenn sie ein anderes Abteil vorziehen sollte. Was sie aufgrund ihrer eigentlichen Intention offenkundig leicht verwirrte. Sie blieb. Wir auch.
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Hamburg

Der letzte Besuch ist eine Weile her. Die Speicherstadt stand schon, von der Elbphilharmonie existierte also zumindest der (Kaiserspeicher)unterbau. Der von seiner Überbauung damals vermutlich noch nichts ahnte. An eine Hafencity kann ich mich nicht erinnern.

Es wurde also mal wieder Zeit.
Festgestellt, gebucht. Heraus kamen fünf herrlich sonnige Tage in Hamburg.

In Pixel gegossen auf einigen weiteren hipstamatisierten Momentaufnahmen und mehrwertig ergänzt mit lohnenden Anlaufstellen. Also Reiseverbloggung vom Feinsten;) …
>>> Voilá…

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Seebühne Backstage

Wer in den Sommermonaten Bregenz (wieder einmal) nur um-/durchfährt, sollte mal über einen Stopp nachdenken. An der Seebühne. Nicht unbedingt zum Besuch einer Aufführung, was zwar auch lohnend sein kann, wo aber an Karten auch in diesem Jahr offensichtlich wieder eher schwierig zu kommen ist. Sondern tagsüber. Einen Blick auf die Bühne werfen. Lohnt sich! Find ich.

Das geht in zwei Varianten. Man kann tagsüber einfach, völlig offiziell und völlig gratis vom Zuschauerbereich aus die Perspektiven austesten. Oder man besorgt sich für 7 Euro eine Karte für eine der mehrmals täglich (aber in diesem Jahr nur noch bis 18. August) angebotenen Führungen. Dabei -und das macht die Sache interessant- kommt man unter anderem auch auf beziehungsweise unter die Bühne. Ungefähr eine Stunde lang erfährt man dabei einiges über Orga, Bühnenbild, Bühnentechnik, Protagonisten, Stunts (Warum? Darum.), Taucher, tonnenschwere Kostüme, Kosten (laut Guide um die 7 Mio. für die Zauberflötenbühne), Akustik (Stichwort: BOA), Wettereinfluss, Wasservögel, Festspielhaus, … und unter Umständen auch noch was über den Besuch von James, damals.

2013/14 wird Mozarts Zauberflöte auf den See gebracht. Sollte jemand sich für Aufführungskarten interessieren sieht es -wie gesagt- schlecht aus. Alle diesjährigen Vorstellungen sind ausverkauft. Offiziell. Habe allerdings von einem Bekannten erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, an der Abendkasse mit etwas Glück eine zurückgegebene Karte zu ergattern. Hat bei ihm schon mehrmals geklappt.

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Wenn man dann schon mal im Kulturmodus und vor Ort ist, warum nicht das möglicherweise leicht unterschätzte städtische Angebot auf den aktuellen Stand bringen. Beispielsweise mit einem Besuch des Kunsthaus Bregenz KUB, das mit immer ganz interessanten Ausstellungen seine 1880 m² Ausstellungsfläche füllt. Vor zwei Jahren war Ai Weiwei zu Gast, aktuell Gabriel Orozco. Sehenswert, schon wegen La DS.
Auch der Besuch des nagelneuen (Juni 2013) vorarlberg museum könnte eine gute Idee sein. Jedenfalls dann, wenn es innen hält was es architektonisch von außen verspricht. Rein hat’s bei mir diesmal nicht mehr gereicht. Ich schätze aber in zwei Jahren bin ich spätestens wieder vor Ort.

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Freiburg Panorama handymade

Freiburg Panorama handymade

Das ist der Blick vom Freiburger Schlossbergturm auf die Stadt. Aufstiegsentschädigende Aussicht wie man sieht. Als ergänzende Belohnung kann man sich ja anschließend im Greiffenegg Biergarten, bei ebenfalls nicht schlechtem Blick auf die Stadt, ein Kaltgetränk gönnen. Selbstlos getestet und für gut befunden.
Aufgenommen übrigens mit einem iPhone.

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